Therapie / Hormonkosmetik

Hormon-Kosmetik
mit natürlichen human-identischen Hormonen

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Die Haut als Indikator des Alterungsprozesses

Die Haut stellt das Organ dar, an dem sich der Alterungsprozess des Menschen am deutlichsten widerspiegelt. Zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr treten die ersten kleinen Fältchen auf, die Gesichtshaut verliert an Festigkeit und beginnt zu erschlaffen, sie wird zunehmend trockener und kann auch zu jucken beginnen. Alles Anzeichen einer Alterung der Haut.

Alle 3 Hautschichten (Epidermis, Dermis, Subcutis) sind in ihrer Dicke reduziert. Auch die Hautanhangsgebilde (Talgdrüsen, Schweißdrüsen, Haarfollikel) sind in ihrer Größe reduziert, die Lumina der Hautgefäße sind verringert.
Der Hydrolipidfilm ist reduziert, was sich negativ auf die Hautgeschmeidigkeit und Hautfeuchtigkeit auswirkt.

90 % der Hautschäden sind auf externe, umweltbedingte Faktoren zurückzuführen, Exposition gegen Rauchen, Wind, Luftverschmutzung, Chemikalien und UV- Strahlung, Abgase, Zigarettenrauch sowie interne Faktoren wie Stress + Müdigkeit.

Eine der häufigsten Ursachen für eine vorzeitige Alterung der Haut ist das Photoaging.
So bezeichnet man einen beschleunigten und vorzeitigen Alterungsprozess der Haut, der sowohl durch die kurz-welligere UVB-Strahlung (290-320 nm) als auch durch die langwelligere UVA- Strahlung (320-400 nm) verursacht wird. Die UVB-Strahlung verursacht spezifische DNA- Schäden und induziert die Expression der Matrix-Metalloproteinasen. Die UVA-Strahlung schädigt die mitochondriale DNA in den dermalen Fibroblasten.
Die Folgen sind eine Beschleunigung des Hautalterungsprozesses, der Verlust an Ausstrahlung. Elastizität und Tonus der Haut.

Glücklicherweise ermöglichen es die wissenschaftlichen Fortschritte in der Hautpflege und das zunehmende Wissen über die Physiologie der Haut, später im Leben auftretende Hautschäden zu verhindern und sogar zu reparieren.

Um das Fortschreiten der Hautalterung zu verhindern und die regenerativen Vorgänge zu fördern, werden nach neuesten Erkenntnissen in der Anti-Aging-Hautpflege nicht nur natürliche Hormone, sondern vor allen Dingen auch Phytohormone (Phytoestrogene) sowie Vitamine, Antioxidantien, essentielle Fettsäuren und andere DNA-Reparatursubstanzen lokal eingesetzt.

Als Transportsysteme dienen spezielle Grundlagen, die eine gute Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe garantieren (Ö/W-Emulsionen, Gele, Liposomen-Transportsysteme).
Alle 3 Hautschichten sind als hormonabhängige Organe zu betrachten.
Die Haut besitzt:

  • Estradiol-Rezeptoren
  • Progesteron-Rezeptoren
  • Testosteron-Rezeptoren
  • HGH-Rezeptoren
  • T4 → T3 -Rezeptoren
  • Vitamin E-Rezeptoren

Phytoestrogene dienen in erster Linie der Reduzierung klimakterischer Beschwerden, der Osteoporoseprävention, der Prophylaxe kardiovaskulärer Erkrankungen und der Malignomprävention.

Neueste Forschungsergebnisse belegen jedoch auch eine ganz spezifische Wirkung der Phytohormone auf die Haut.

Die bekanntesten und wichtigsten Phytoestrogene sind Genistein, Daidzein, Biochinon A und Formononetin.

Sie sind in relativ hoher Konzentration in der Sojabohne (3 Phytoflavonoide) und dem Rotklee (4 Phytoflavonoide) enthalten.

Sie besitzen einen stimulativen Effekt auf die Haut (Epidermiszellen).

  • Von Soja ist bekannt, dass nicht nur die in Soja enthaltenen Aminosäuren, sondern auch das Genistein sich positiv auf die Haut auswirken. Genistein ist mit Tamoxifen verwandt und hat partiell eine antiestrogene Wirkung, topisch lokal angewendet jedoch einen estrogenen Effekt.
  • Phytosteroide sind Antibiotika, sie schützen auch die Haut vor Infektionen (Prof. Huber, Wien).
  • Phytoestrogene docken nicht an den E2 – α Rezeptoren in der Brust an, insofern wird diese nicht belastet.
  • Natürlich vorkommende Antioxidantien, die photoprotektiv wirken, sind z.B. L- Ascorbinsäure (Vitamin C), d-Tocopherol (Vitamin E), Coenzym Q 10, polyphenolische Epicatechine (grüner Tee-Extrakt) und Melatonin.

Es empfiehlt sich, diese Antioxidantien nicht nur topisch sondern auch systemisch einzusetzen, insbesondere auch in der Prophylaxe.

Topisch applizierte Vitamin-A-Säure (Retinsäure) induziert    laut Studien die Kollagenneubildung und verbessert auch andere altersbedingte Hautveränderungen, wie z.B. Pigmentverschiebungen. Sie sind jedoch – im Gegensatz zu Vitamin C – nicht direkt an der Kollagenbiosynthese beteiligt, sondern wirken als Botenstoffe, die in den Fibroblasten die Kollagensynthese anregen (cytokinartige Wirkung).

Durch individuell verordnete Rezepturen kann der Alterung der Haut vorgebeugt bzw. diese vorübergehend aufgehalten oder eine bereits eingetretene Haut-Alterserscheinung zum Teil repariert und rückgängig rückgängig gemacht werden.

Es stehen hierzu eine Vielzahl von biogenen Stoffen für spezielle Indikationen zur Verfügung, die die Gesundheit der Haut positiv beeinflussen können.    

Hierzu zählen:    Hormonkosmetik2

  • Natürliche Hormone, mikronisiert   
  • Phytohormone
  • Vitamine
  • Antioxidantien
  • Pflanzenstoffe
  • Essentielle Fettsäuren
  • und andere.


Die Behandlung mit Hormon-Kosmetika ist eine individuelle ärztliche Massnahme  und wird nach individuellen Bedürfnissen und nach vorheriger ärztlicher Untersuchung über die Anwendung von individuellen Rezepturen durchgeführt. Dies sind Rezeptur-Arzneimittel, die in einer hierfür spezialisierten Apotheke auf ärztliche Anordnung hergestellt werden. Die Behandlungskontrollen werden in regelmässig vom Arzt festgelegten Abständen kontrolliert.

Informationen über die Kosten für diese ärztlichen Behandlungsmassnahmen und die Kosten der Hormon-Kosmetika erhalten Sie in meiner Praxis.

Die Gesundheit unserer Haut ist der Spiegel unserer Seele

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